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oeffungszeiten-Sommer

 

 

Malouf, David165023
Die tapfersten der Söhne
Aus der Reihe Weltlese Herausgegeben von Ilija Trojanow

In seinem Roman Die tapfersten der Söhne erzählt der australische Autor David Malouf die Geschichte des griechischen Heroen Achill und des Trojanischen Königs Priamos, wie sie im 24. Gesangs der Ilias von Homer überliefert ist. Doch die Erzählung Maloufs führt nur vordergründig in die Antike, denn eigentlich geht es um zutiefst menschliche Themen: Verlust und Trauer, Wut und Ohnmacht, Alter und Würde, Einsamkeit und Lebenssinn sowie das Hinauswachsen über das eigene Ich.

Nach dem Tod seines besten Freundes und Vetters Patroklos, greift Achill wieder in den Kampf um die Stadt Troja ein, um seinen Mörder Hektor zu stellen. Nach einem dramatischen Kampf tötet er Hektor, kettet seinen Körper an seinen Streitwagen und schleift ihn 12 Tage lang um das Grab seines Freundes.

Schließlich macht sich der Vater Hektors, der alte König Priamos auf den Weg zu Achill, um ihn um die Herausgabe des Leichnams seines Sohnes zu bitten, obwohl alle in der Stadt dieses Vorhaben für selbstmörderisch halten.

Begleitet wird Priamos von Somax, einem einfachen Fuhrmann, in dessen Wagen das Lösegeld für Hektor transportiert werden soll. Durch Somax – eine von David Malouf wunderbar erdichtete Figur und Repräsentant des einfachen Volkes – bekommt Priamos zum ersten Mal Kontakt mit einem seiner Untertanen. Durch ihn lernt er erstmals die Welt außerhalb seines Palastes kennen und erfährt von Angesicht zu Angesicht von den Freuden und Kümmernissen seines Volkes. Der Verlust ihrer Söhne verbindet die beiden so unterschiedlichen Männer und es entwickelt sich eine Art Freundschaft.

Als sich Priamos und Achill schließlich gegenüber stehen, können beide ihre Rachegefühle überwinden und Mitgefühl für den Verlust des jeweils anderen aufbringen. Priamos darf Hektors Leichnam freikaufen und den Riten entsprechend beerdigen. Maloufs Roman besticht durch seine sparsam eingesetzten Details, durch seine lebhafte Sprache und seinen subtilen Witz.

Shortlist des International IMPAC Dublin Literary Award 2011

David Malouf, geboren 1934 in Brisbane, Australien, arbeitete viele Jahre als Lehrer in London. Von 1968 bis 1978 war er Lektor für englische Sprache an der University of Sidney. Malouf schreibt Lyrik, Libretti, Erzählungen und Romane. Seine Bücher wurden u.a. mit dem Commonwealth Writers Prize, dem Prix Femina Étranger und dem IMPAC Award ausgezeichnet. In deutscher Sprache erschienen u.a. die Romane Jenseits von Babylon, Die Nachtwache am Curlow Creek und Südlicher Himmel. David Malouf lebt in Sidney.

Aus der Reihe Weltlese, Band 8, herausgegeben von Ilija Trojanow, aus dem Englischen von Susann Urban, gebunden mit Schutzumschlag, ca. 224 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165023
Erschienen 2012

Mitglieder:  17,95 €

Früh, Mario165082
Petits Fours (4 Bände)

Jeder kennt sie, die kleinen klassischen Köstlichkeiten, die den Geschmackssinn anregen. Bisher noch nicht bekannt sind die Petits Fours, die den Tast- und Wahrnehmungssinn, sowie das Denken anregen. Dem Inhalt eine künstlerische statt einer Marzipan- oder Schokoladenform zu geben, haben sich die Künstler Franziska Neubert, Mehrdad Zaeri, Lars Henkel und das Illustratorenduo Golden Cosmos, das sind Doris Freigofas und Daniel Dolz, vorgenommen.

Der Liebe, der Anmut, der Trauer und dem heiligen Sonntag sind diese ersten Petits Fours gewidmet. Erich Fried, Friedrich Schiller, Pete Seeger und Mark Twain sind mit ihren Dichtungen und Reflexionen Paten dieser kleinen Schätze, die ein wunderschönes Geschenk für Freunde, Verwandte oder einfach für einen selbst sind. Ein einmaliger Hingucker ...

4 Bändchen, einzeln im Schuber, Format 9 x 12cm, je 24 Seiten, durchgehend illustriert

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165082
Erschienen 2012

Mitglieder:  19,95 €

Cabré, Jaume165155
Das Schweigen des Sammlers

Der neue große Roman von Jaume Cabré: auf den Spuren der Vergangenheit, eine Geschichte von dunklen Mordfällen, Hass und Intrigen, Liebe und Verrat. Ein packendes und raffiniertes Leseerlebnis.
Der Antiquitätenladen des Vaters in Barcelona ist eine wahre Schatzkammer, doch die Faszination des jungen Adrià gehört allein einer wertvollen Geige aus dem 18. Jahrhundert mit einem bezaubernden Klang, die erste aus den Händen des berühmten Geigenbauers Lorenzo Storioni aus Cremona. Heimlich tauscht der Musikschüler Adrià sie eines Tages mit seiner eigenen Geige aus, um sie stolz seinem besten Freund Bernat zu zeigen. Als er die Storioni zurücklegen möchte, sind seine Geige und sein Vater verschwunden, der Antiquitätenhändler wurde kaltblütig ermordet. In Adrià keimen Schuldgefühle auf.

Viele Jahre danach – Adrià ist inzwischen Gelehrter und Sammler – sucht er das Rätsel um die Herkunft der Storioni zu lösen und so den wahren Grund für den Mord herauszufinden. Doch er ahnt nicht, dass die Vergangenheit des Musikinstruments eine Geschichte von Familiengeheimnissen und dunklen Mordfällen, von Hass und Intrigen, Liebe und Verrat birgt. Der Schatten dieser Ereignisse ragt über viele Jahrhunderte europäischer Geschichte bis in Adriàs unmittelbare Gegenwart und droht ihm alles zu nehmen – auch seine große Liebe Sara.

Jaume Cabré, geboren 1947 in Barcelona, gehört zu den von Kritik und Publikum heute am meisten geschätzten katalanischen Autoren. Der Roman Die Stimmen des Flusses wurde mit dem Preis der spanischen Kritik ausgezeichnet.

Aus dem Katalanischen von Kirsten Brandt und Petra Zickmann
Geprägtes Leinen mit Schutzumschlag, 847 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165155
Erschienen 2012

Mitglieder:  21,95 €
Originalverlag:  24,95 €

Brandt, Jan165112
Gegen die Welt

Gegen die Welt ist ein großer Roman: über die Wende in Westdeutschland, über Popkultur in der Provinz und über Freundschaften, die nie zu Ende gehen. Packend und authentisch, in einer Sprache, wie man sie lange schon nicht mehr gelesen hat.
Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Thujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen. In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen Möglichkeiten, diese auszuleben. Bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, eine Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für vieles wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich. Daniel Kuper beginnt einen Kampf gegen das Dorf und seine Bewohner. Sie sind es, gegen die er aufbegehrt, und sie sind es, gegen die er am Ende verliert.

Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2011

Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und besucht die Deutsche Journalistenschule in München. Seine Erzählungen sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung erschienen. Gegen die Welt ist sein erster Roman und war nominiert für den Deutschen Buchpreis.

"Ein tollkühner Roman über Freundschaft und Verrat. Rebellisch und bewegend, wahnsinnig und witzig. Großes Kino."
Sönke Wortmann

"Hier hätten die Brüder Karamasow sich einiges abschauen können: ein gewaltiger, beeindruckender Roman (...). Jan Brandt hat mit diesem gewaltigen Roman viel gewagt und (praktisch) alles gewonnen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Leinen mit Schutzumschlag, 928 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165112
Erschienen 2012

Mitglieder:  19,95 €
Originalverlag:  22,99 €

Dexter, Pete165252
Deadwood

Ein alternder Revolverheld, ein rachedurstiger Hurentreiber und ein skrupelloser Kopfgeldjäger: In Deadwood treffen drei Männer aufeinander, von denen keiner die Stadt unversehrt verlassen wird. Ein furioser Roman über das wahre Gesicht des Wilden Westens.

Dakota-Territorium, 1876. Der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok und sein Freund Charley Utter erreichen mit einem Treck die Goldgräberstadt Deadwood. Obgleich von Alter und Krankheit gezeichnet, ist Wild Bill immer noch in der Lage, jeden Mann in einem fairen Duell zur Strecke zu bringen. Er aber möchte nichts weiter, als seine Tage in Ruhe im Saloon verbringen. Nur ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben. Denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können.

In Deadwood stützt sich Pete Dexter auf historische Quellen und schildert den Wilden Westen so, wie er tatsächlich war: schmutzig, korrupt, voller Gier und roher Gewalt. Als lakonischer Chronist macht er aus einem Tatsachenroman über die Anfänge Amerikas fast beiläufig eine melancholische Komödie voller Melancholie und schwarzem Humor.

KrimiZeit Bestenliste

Pete Dexter, 1943 in Michigan geboren, arbeitete als Zeitungsreporter. Nachdem er im Zuge einer kontroversen Berichterstattung krankenhausreif geschlagen wurde, gab er seinen Beruf auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Drehbuchautor im Bundesstaat Washington. Er wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet.

"Derb und komisch – wie ein Film der Coen-Brüder."
Elle

Aus dem amerikanischen Englisch von Jürgen Bürger und Kathrin Bielfeldt

Leinen mit Schutzumschlag, 448 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165252
Erschienen 2012

Mitglieder:  18,95 €
Originalverlag:  22,00 €

Ritzel, Ulrich165244
Schlangenkopf

Ein neuer Fall für Ex-Kommissar Berndorf: aktuell, brisant, temporeich

Eine Frühlingsnacht in Berlin. Ein junger Mann geht am Alten Garnisonsfriedhof vorbei, ein Landrover lauert im Dunkel und nimmt langsam Fahrt auf, am Ende liegt ein Toter auf der Straße – und Ex-Kommissar Hans Berndorf, mittlerweile Fachmann für private Ermittlungen, scheint als einziger an der Auflösung dieses Verbrechens interessiert. Besonders brisant: der Tote war vermutlich Opfer einer Verwechslung, die eigentliche Zielperson schwebt immer noch in höchster Gefahr. Als Berndorf dies begreift, ist er selbst schon ins Visier von Leuten geraten, die drei Nummern zu groß für ihn sind. Die es nicht zulassen, dass die lukrative Endabwicklung der glänzenden Geschäfte, die sie im zurückliegenden jugoslawischen Bürgerkrieg getätigt haben, von einem ausgedienten Polizisten durchkreuzt wird.

Doch manchmal scheitern die Mächtigen an Dingen, die zu unbedeutend sind, als dass sie sie ins Kalkül gezogen hätten. Ein Politiker gerät in die Verlegenheit, sich nicht mehr groß äußern zu können. André, ein halbwüchsiger Taschendieb, erbeutet ein Notebook mit verfänglichen Informationen. Ein kleiner Betrüger wittert die Chance zum großen Betrug. Eine geschwätzige alte Dame hat einen verfänglichen Zeitungsausschnitt aufbewahrt. Und Berndorf lernt, was für ein nützliches Gerät ein Spaten sein kann. Aber wird er damit durchkommen?

Ulrich Ritzel, geboren 1940, gilt als einer der besten Kriminalautoren Deutschlands. Nach seinem Jurastudium arbeitete er jahrelang für verschiedene Zeitungen, 1981 erhielt er für seine Gerichtsreportagen den renommierten Wächter-Preis. Sein Roman Beifang wurde 2010 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Ulrich Ritzel lebt heute abwechselnd in Laufen/Schweiz und im Schwarzwald.

Eine Frühlingsnacht in Berlin. Ein junger Mann wird vorsätzlich von einem Auto überfahren – und Ex-Kommissar Hans Berndorf scheint als einziger an der Auflösung dieses Verbrechens interessiert. Besonders brisant: der Tote war vermutlich Opfer einer Verwechslung, die eigentliche Zielperson schwebt immer noch in höchster Gefahr. Als Berndorf dies begreift, ist er selbst schon ins Visier von Leuten geraten, die drei Nummern zu groß für ihn sind …

Leinen mit Schutzumschlag, 448 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165155
Erschienen 2012

Mitglieder:  21,95 €

elber, Christian165376
Gemeinwohl-Ökonomie

Eine demokratische Bewegung wächst: Christian Felbers Gemeinwohl-Ökonomie findet immer mehr Anhänger. „Ein großartiges, wichtiges Buch!“, befindet auch Jean Ziegler.

Vor einem Jahr hat Christian Felber, Mitbegründer von Attac, seine Idee der Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt und vorgestellt. Nach nur 12 Monaten hat sein alternatives Wirtschaftsmodell im In- und Ausland ein überwältigendes Echo ausgelöst. Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker und Politikerinnen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen. Felbers Gemeinwohl-Ökonomie beruht – wie eine Marktwirtschaft - auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls. Die erfolgreichsten Unternehmen, also jene, die sozial verantwortlich, ökologisch, demokratisch und solidarisch agieren, erhalten rechtliche Vorteile.

Weil das Modell offen und demokratisch weiterentwickelt wird, hat sich in den letzten Monaten viel getan: Die Gemeinwohl-Bilanz wurde mit über hundert Pionier-Unternehmen präzisiert, zwölf Akteure / Akteurinnen-Kreise haben sich in Deutschland, Österreich und Italien gebildet, zahlreiche Regionalgruppen sind aktiv geworden und haben eine gemeinsame Strategie für die kommenden Jahre entwickelt. Ein radikaler Entwurf, der diskussionswürdig ist in Zeiten, in denen reformerische Ansätze immer wieder in den Anfängen stecken bleiben. Denn, so Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München und Verfechter der Gemeinwohl-Ökonomie, „wenn keiner anfängt vorzudenken, dann wird auch keine neue Welt entstehen“. Es ist fünf vor zwölf …

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Christian Felber, geboren 1972, studierte in Wien und Madrid. Er ist die prominenteste Stimme der Globalisierungskritik in Österreich, Mitbegründer von Attac, erfolgreicher Autor und internationaler Referent.

"Ich rufe alle Menschen auf: Engagiert Euch für konkrete Alternativen!
Engagiert Euch für die Gemeinwohl-Ökonomie!"
Stéphane Hessel

Leinen mit Schutzumschlag, 240 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 165376
Erschienen 2012

Mitglieder:  16,95€
Originalverlag:  17,90 €

Morris, Ian164876
Wer regiert die Welt?
Warum Zivilisationen herrschen oder beherrscht werden

"Wir bekommen", so schreibt der Pulitzer-Preisträger und prominente Autor Jared Diamond, "hier drei Bücher in einem: einen spannenden Roman, der eine wahre Geschichte erzählt; einen unterhaltsamen, aber geschichtswissenschaftlich fundierten Bericht über alle wichtigen Ereignisse der vergangenen zehntausend Jahre; und eine kluge Spekulation über das, was die Zukunft bringen wird".

Gibt es einen roten Faden durch die Geschichte, der uns im Rückblick zeigt, wohin die Zukunft uns führt? Der US-Wissenschaftler Ian Morris, ein Universalgelehrter im besten Sinne, antwortet: Ja, doch wir werden ihn nicht in der Geschichte der letzten 500 Jahre finden. Konsequent rollt er Jahrtausende neu auf und lässt aus einer Vielzahl historischer Fakten, archäologischer Funde, naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und empirischer Methoden ein überwältigendes Bild der Menschheitsgeschichte entstehen.

Auch das ist Geschichte: ein Ereignis, das auf das andere folgt, ein chaotischer Haufen von Genies und Narren, Tyrannen und Schwärmern, Dichtern und Dieben, die Außergewöhnliches vollbringen oder der Gipfel der Verderbtheit sind. Von solchen Gestalten wird es, wie könnte es anders sein, in diesem Buch wimmeln. Denn schließlich sind es keine gesichtslosen Massen, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, die in dieser Welt leben, sterben, schöpferisch sind und kämpfen. Doch hinter all dem, so zeigt uns Morris auf überzeugende und unterhaltsame Weise, verläuft Geschichte nach zwingenden Mustern, die sich mit den richtigen Instrumenten erkennen und sogar erklären lassen. Er wage damit „das Kühnste“, so die Süddeutsche Zeitung, „was ein Historiker sich vornehmen kann. Er versucht, die Grundmuster der Geschichte zu entschlüsseln. Besser als jeder andere vor ihm beschreibt Ian Morris in klugen Vergleichen die Parallelität der Entwicklung in West und Ost. Je länger man in Wer regiert die Welt? liest, desto höher steigen Spannung und Erwartung.“

Ian Morris ist gebürtiger Brite und seit zwanzig Jahren Historiker und Archäologe an der University of Chicago und der Stanford University. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und häufig Studiogast im amerikanischen Fernsehen. Seine Arbeiten sind preisgekrönt und werden gefördert u.a. von der Guggenheim Foundation und der National Geographic Society. Von 2000 bis 2006 leitete er Ausgrabungen auf dem Monte Polizzo, Sizilien, eines der größten archäologischen Projekte im westlichen Mittelmeerraum.

"Ein großer Wurf - lesenswert, anregend, provozierend."
NZZ am Sonntag

"Morris' Buch ist eine großartige Erzählung gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Trends ... Es schärft den Blick für die Muster, die großen Umwälzungen vorangehen. Und es zwingt zum demütigen Innehalten: Die Gegenwart ist ein Aussichtspunkt mit sehr eingeschränktem Blickwinkel."
Financial Times Deutschland

"Ebenso spannend wie instruktiv ... Man muss die Annahmen von Morris keineswegs alle teilen, um sein Buch mit großem Gewinn lesen zu können."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Aus dem Englischen von Klaus Binder, Waltraud Götting und Andreas Simon dos Santos, Fester Einband mit Schutzumschlag, 656 Seiten

Neu im aktuellen Quartal
Bestellnummer 164876
Erschienen 2012

Mitglieder:  19,95 €
Originalverlag:  24,90 €

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